«Wil West - jetzt geht es um die Entscheidung»
Ein Jahrhundertprojekt ohne Mitwirkung des Volkes?
Das Jahrhundertprojekt Wil West wurde im TG am Volk vorbeigeschleust! Nun soll es einem privaten Investor anvertraut (verkauft) werden. Das Jahrhundertprojekt in privaten Händen, kaum zu glauben! Nur die Bevölkerung des Kantons SG kann das noch vrerhindern!
Im Westen Wil scheint alles möglich!
Der Kanton Thurgau als Totalunternehmer: Investor, Bewilligungsbehörde für fast alles, Projektentwickler, Generalunternehmer, Gewährer von Steuererleichterungen für Unternehmen, Projekt Sponsor, Projekt Begleiter, Enteigner und in sehr vielen Fällen erste Rekurs Instanz!
Um was geht es?
Im Westen Wil scheint gar nichts mehr unmöglich...
Für die Erweiterung der Inertstoffdeponie der Firma Zürcher (einer der Hauptsponsoren der WPO) im Westen Wils gibt der Kanton Thurgau als Bewilligungsbehörde grünes Licht für Waldrodungen im grossen Stil, die Hälfte ist bereits gerodet. Jeder Waldbesitzer muss für praktisch jeden Baum eine Genehmigung vom Förster haben. Die Wiler Nachrichten haben darüber berichtet. Genau angrenzend will der Kanton Thurgau auch das Generationen Projekt Wil West umsetzen, ist gleichzeitig Hauptsponsor einer langjährigen sehr teuren Werbekampagne und der gleiche Kanton geht nun hin und enteignet hier 25`000 m² Fruchtfolgeflächen aus privaten Besitz um seiner Ökoersatzpflicht nachzukommen. Der Bund und die Kantone St. Gallen und Thurgau sind sich mindestens auf ihren Webportalen einig, Fruchtfolgeflächen sind die am besten geschützten Flächen, ihr Bestand muss gesichert werden. Die beiden Kantone haben ihre Hausaufgaben im Bereich FFF nicht gemacht, deshalb gelten eigentlich noch strengere Bestimmungen.
Und warum begibt sich der Kanton in die Illegalität und enteignet den privaten Besitzer. Hier meine mit viel Zeitaufwand verbundenen Recherchen:
«Wenn das nicht freiwillig geht, werden wir enteignen»
Das sagt der zuständige Thurgauer Regierungsrat in der «Kommission zum Grundstücksgeschäft WILWEST». Weil WilWest massive Eingriffe zu Lasten der Natur bewirkt, muss dies kompensiert, bzw. ersetzt werden. Für das ganze Areal von 33 ha kantonaler Nutzungszone in WilWest beträgt der ökologische Ersatz- und Ausgleichsbedarf 7.5 ha.
4.5 ha Ausgleich werden durch Dachbegrünungen erfüllt. Die Ersatzfläche fehlt, man nimmt sich dafür das über 2.5 ha grosse Gebiet Länzenbüel zwischen den Geleisen und dem Wald vor Wil. Dieses gilt als Fruchtfolgefläche FFF für die Ernährung in Krisenzeiten. Der Ackerboden wird dort mit Baggern abgetragen, 0.5 ha davon werden zu Strassen und Velowegen, 2 ha zu sandiger Oberfläche, Brachland mit Büschen und Steinhaufen, usw.! WilWest führt zur angeordneten Zerstörung von Fruchtfolgeflächen. Doch die mit viel Steuergeld ausgestattete Prokampagne macht uns glaubhaft, das kilometerlange Wegkarren von wertvollem Humus mit hunderten Lastwagenfahrten und das Zuführen von Stein und Sand sei ökologisch. Der Acker Länzenbüel ist heute in privater Hand, Pächter ist ein Thurgauer Bauer. Länzenbüel gehört zwingend zu WilWest und wird gemäss Kommissionsprotokoll enteignet. Wenn WilWest kommt, gehen über 23 ha Landwirtschaftsland verloren, im Länzenbüel werden 2.5 ha FFF zerstört, obwohl bereits heute in den Kantonen TG und SG 1`018 ha rechtmässig eingezonte, noch nicht überbaute Flächen in Gewerbe- und Industriezonen bereit sind zum Überbauen. Wenn das nicht illegal ist! Bäuerinnen und Bauern, jetzt müssen wir zusammenhalten. Stehen wir ein für unsere Äcker und Wiesen, die wir seit Generationen hegen und pflegen und die Bevölkerung ernähren. Nein zu diesem neusten Enteignungs-Exzess und Nein zum Kulturlandverschleiss in WilWest!
Hinweis: Hier das öffentliche Protokolle der Grossratssitzung im TG
(Button unten: Mehr lesen)
Die beiden Protokolle der «Kommission zum Grundstücksgeschäft WILWEST» des Thurgauer Grossen Rates können bei den Thurgauer Parlamentdiensten von jedermann/jederfrau (von überallher) gratis angefordert werden: https://www.datenschutz-tg.ch/.../muster-einsichtsgesuch...
Wir sind wieder einen sehr entscheidenden Schritt weiter auf dem Weg von der Entwicklung zur Umsetzung dieses Generationenprojektes!
An einem Workshop unseres Vereins Geothermie Thurgau im Kloster Fischingen habe ich dieses Projekt initiiert und dieses wurde in den letzten Jahren durch unsere Fachspezialisten im Ausschuss des Vereins Geothermie – insbesondere von Bernd Frieg – präzisiert und stetig weiterentwickelt. Nun hat unser Projekt fast alle Hürden genommen und steht unmittelbar vor der Umsetzung.
Ohne Enthaltung und ohne Gegenstimme ebnet die Versammlung unseres Vereins Geothermie Thurgau den Weg zur Gründung der Geothermie Thurgau AG und damit zur Umsetzung. Die Daten und Erkenntnisse des Projektes gehören der Thurgauer Bevölkerung und stehen interessierten Projektumsetzern zur Verfügung.
Ich freue mich riesig über diesen wichtigen Schritt und danke allen sehr herzlich, die uns auf diesem langen Weg unterstützt und fachlich begleitet haben. Schon jetzt gilt unser Projekt als Leuchtturm auch im nationalen Kontext.
Energie und Klima
Klimaschonende Energiepolitik mit Zukunft: Für Energieeffizienz und klimaschonende erneuerbare Energien.
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Meine Vorstösse im Thurgauer Parlament
Parlamentarische Arbeit ist Knochenarbeit und braucht ein grosses Engagement von der Ausarbeitung bis zur erfolgreichen Durchsetzung im Parlament!
Kulturlandschutz
Für eine zweckmässige und haushälterische Nutzung des Bodens.
- Unsere Kulturlandinitiativen erfolgreich im Parlament und in der Volksabstimmung
- Wil West muss kritisch hinterfragt werden
Landwirtschaft
Für eine produzierende, innovative und nachhaltige Schweizer Landwirtschaft
Endlich faire Renten und Steuern!
Heute bezahlen Ehepaare mehr Steuern und bekommen 25% weniger AHV-Rente als unverheiratete Paare. Um diese Diskriminierung zu beenden, sammeln wir jetzt Unterschriften für unsere Initiativen für faire Steuern und für faire Renten. Unterstütze auch du Fairness für alle Paare und unterschreibe jetzt!